Kurzzeit- und Verhinderungspflege bieten eine gute Gelegenheit, unsere Einrichtung kennenzulernen. 

Kurzzeitpflege bietet sich beispielsweise nach einem längeren Krankenhausaufenthalt oder einer kurzfristigen Verschlechterung des Gesundheitszustandes der zu pflegenden Person an.

 

Verhinderungspflege kann zur Überbrückung im Krankheitsfall oder während des Urlaubs der pflegenden Angehörigen genutzt werden.

 

Während die Kurzzeitpflege immer in einer stationären Einrichtung erfolgt, kann die Verhinderungspflege auch stundenweise durch unseren mobilen Pflegedienst erbracht werden. Die Voraussetzung für die Kurzeitpflege ist mindestens der Pflegegrad 2. Um die Verhinderungspflege in Anspruch nehmen zu können, muss ebenfalls mindestens der Pflegegrad 2 vorliegen und die pflegebedürftige Person muss mindestens bereits für 6 Monate durch eine private Pflegeperson (Angehörige, Freunde) betreut worden sein. 

 

Um den Anspruch auf Kurzzeit- und Verhinderungspflege ideal auf den eigenen Bedarf abgestimmt auszunutzen, empfiehlt sich stets eine individuelle Beratung. Gerne stehen Ihnen unsere Experten hier zur Seite.

 

Gut zu wissen

Die Pflegekosten werden abhängig vom vorliegenden Pflegegrad anteilig oder ganz von der Pflegekasse übernommen. Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie die Investitionskosten, der sogenannte Eigenanteil, sind stets vom Gast selber zu tragen. Alle Personen mit einem Pflegegrad 1 bis 5, die im häuslichen Umfeld gepflegt werden, erhalten seit dem 01.01.2017 einen einheitlichen Entlastungsbetrag von 125 Euro. Dieses Betreuungsgeld kann dafür genutzt werden, den Eigenanteil bei der Kurzzeitpflege durch eine entsprechende Verrechnung zu reduzieren.

Auch für die Kurzzeit- und Verhinderungspflege kann „ Hilfe zur Pflege“ beantragt werden.