3 Fragen an Sabrina Schwand

Altenpflegerin im nurona Pflegezentrum am Golfplatz, Hofbieber

Warum die Entscheidung für den Pflegeberuf?

Für mich ist mein Beruf tatsächlich Berufung. Mit 13 habe ich mein erstes Praktikum in einem  Pflegeheim gemacht - mit 15 dann die Ausbildung zum Pflegehelfer. Mit 18 hatte ich mein Examen in der Tasche.

 

Ich habe schnell gemerkt, dass die Arbeit mit älteren Menschen das ist, was ich tun möchte.  Bei meinem ersten Praktikum habe ich eine 86-jährige Dame kennengelernt, die mir  viel von ihrem Leben erzählt hat - vom Krieg, vom Zwang bei der Berufswahl und vielen mehr.

 

Dabei hat sie mir immer  geraten: „Mädchen, mach was Du denkst, was richtig ist!“ Diese Bekanntschaft ist mir bis heute in Erinnerung geblieben und hat mich  geprägt. Ich möchte mithelfen,  den älteren Menschen den letzten Lebensabschnitt so schön wie möglich zu gestalten, denn die Generation, die wir aktuell versorgen,  hat  auch viel Schlimmes erlebt.

 Sabrina Luft nurona Pflegezentrum am Golfplatz

 

 

Was ist das Besondere am Pflegeberuf?

Es ist eine spannende Aufgabe den alten Menschen dabei zu helfen ihr neues Zuhause  im Pflegezentrum und die neue Lebenssituation zu akzeptieren und sie dann bei ihrem letzten Lebensabschnitt zu begleiten. Sie können - oder wollen manchmal vielleicht auch nicht - immer direkt danke sagen, aber es gibt dennoch viele schöne Momente, die man nicht vergisst.

 
Beispielsweise versorgte ich einmal eine 103jährige Damen  mit Kontrakturen die blind war und nicht mehr gesprochen hat. Nach dem Waschen gab ich ihr immer  vorsichtig ein  Stück Schokolade in den Mund. Eines Tages als ich gerade dabei war die Schokolade aus der Schublade zu holen, drehte ich mich um und die Dame hatte den Mund schon geöffnet.

 
Wichtig ist die individuelle Betrachtung der Personen und sie nicht aufzugeben, auch wenn sie selber es vielleicht  leider schon getan haben.  Deshalb legen wir viel Wert auf  aktivierende Pflege und die Berücksichtigung der Lebensgeschichte und früheren Vorlieben und Interessen eines Menschen.

 
Einem älteren Herrn, der nur noch im Bett liegen kann und gelagert werden muss, sich früher aber für Motorsport interessiert hat, wird zum Beispiel aus  Fachzeitschriften vorgelesen und es werden Bilder daraus ausgeschnitten und zu Plakaten und Kollagen verarbeitet, die  er immer vom Bett aus sehen kann.

 

Was macht einen guten Arbeitgeber für Sie aus?

Mir ist wichtig, dass Vorgesetze mir mit Respekt begegnen und man offen und ehrlich miteinander umgeht. Es muss sich die Zeit genommen werden miteinander zu reden und sich gegenseitig zuzuhören. Anliegen und Fragen müssen erst genommen und beantwortet werden.

 

Die Dienstpläne müssen fair und die Tätigkeiten qualifikationsgerecht sein. Die Wertschätzung von Engagement und Leistungsbereitschaft muss erlebbar sein, beispielsweise durch Fortbildungen.  Der Arbeitgeber muss ein motivierendes Umfeld schaffen, welches es möglich macht, Spaß bei der Arbeit zu haben und sich bewusst zu sein, warum man gerade in diesem Beruf tätig ist.

 

 


Fragen?

Bitte treffen Sie eine Auswahl. Danke!

Bitte tragen Sie Ihren Vornamen ein. Danke!

Bitte tragen Sie Ihren Nachnamen ein. Danke!

Bitte tragen Sie eine Telefonnummer ein. Danke!

Bitte tragen Sie Ihre eMail-Adresse ein. Danke!

Bitte geben Sie Ihre Nachricht ein. Danke!

Bitte bestätigen! Danke

 


Oder gleich Bewerbung senden!

 

Bitte treffen Sie eine Auswahl. Danke!

Bitte treffen Sie eine Auswahl. Danke!

Bitte tragen Sie Ihren Vornamen ein. Danke!

Bitte tragen Sie Ihren Nachnamen ein. Danke!

Bitte tragen Sie Ihre eMail-Adresse ein. Danke!

Bitte geben Sie Ihre frühest möglichen Eintrittstermin an. Danke!

Ihre Dokumente

Hier können Sie Ihre Bewerbungs-Unterlagen (z.B. Lebenslauf, Zeugnisse, Fortbildungen, etc.) uploaden. Bitte senden Sie uns nur folgende Formate: pdf, jpg, doc, docx. Dateigröße: maximal 2 MB

Bitte fügen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an. Danke!

Bitte bestätigen! Danke

Bitte bestätigen! Danke